Hüftarthrose

Die Hüftarthrose ist die häufigste Erkrankung des Hüftgelenks. Das Gelenk kann durch hohe Beanspruchung, einen zu großen oder zu kleinen Hüftkopf, Fehlstellungen wie z.B. O- oder X-Beine, aber auch durch Übergewicht  geschädigt werden. Die Arhrose der Hüfte wird als Coxarthrose bezeichnet.

Im Anfangsstadium verliert der Gelenkknorpel an Elastizität, und es kommt nur zu leichten Einrissen der Knorpelstruktur. In einem fortgeschrittenen Stadium der Arthrose kann es durch Abrieb des Knorpels zu freiliegenden Knochenflächen kommen, so dass die Gelenkflächen aneinander reiben. Im Verlauf können sich Hüftkopf und Hüftpfanne verformen.

Zu Beginn der Arthrose treten Schmerzen meist unter Belastung auf. Im späteren Stadium der Arthrose kann es auch ohne höhere Belastungen des Gelenks zu starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kommen.
Es wird empfohlen, nicht erst bei starken Schmerzen einen Arzt aufzusuchen, denn wird die Arthrose frühzeitig erkannt, ist es noch möglich, sie mit konservativen oder minimal-invasiven Therapien zu behandeln.

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Diagnosemöglichkeiten

Häufige Diagnoseverfahren zur Untersuchung von Gelenk- und Knorpelschäden sind:

Röntgen

Auf einem Röntgenbild kann Knorpelgewebe nicht dargestellt werden, es ist nur indirekt durch den Gelenkspalt zwischen den artikulierenden Knochen sichtbar. Das gesunde Knorpelgewebe ist für den Arzt durch einen ebenmäßigen Spalt zu erkennen. Ist dieser Spalt zu schmal oder gar nicht mehr vorhanden, könnte dies ein Hinweis auf Knorpelverschleiß sein.

Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT) ist ebenfalls ein Röntgenverfahren. Bei einem CT wird der Körper jedoch schichtweise aus verschiedenen Winkeln untersucht. Aus den gewonnenen Daten werden digitale Bilder erstellt, die auch weiche Strukturen, wie z.B. Knorpelgewebe darstellen können.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Bei einer Magnetresonanz- oder Kernspintomographie (MRT) werden elektromagnetische Wellen zur Bildgebung verwendet. Auch bei diesem Verfahren werden durch einen Computer Schnittbilder des Körpers erstellt, die sehr detailliert Organe, Gewebe und Knochenstrukturen darstellen können.