Wiedereinriss der Rotatorenmanschette vermeiden

NanoFx verbessert den Behandlungserfolg bei Rotatorenmanschetten-Ruptur

21. Juli 2020

NanoFx ist ein System zur Knochenmarkzellstimulation. Operateure können mit diesem System Knorpeldefekte biologisch behandeln. Besonders jüngere, aktive Patienten profitieren von der Therapie mit NanoFx, da durch die Nanofrakturierung körpereigene Ausbesserungsprozesse aktiviert werden und kein Gewebe- und Knochenmaterial reseziert werden muss.

Das NanoFx System wird vor allem zur Behandlung von Kniedefekten und Defekten am Talus eingesetzt. Weniger bekannt ist, der Einsatz dieses Systems bei einer Ruptur der Rotatorenmanschette.

Ein hoher Anteil der Rotatorenmanschetten-Rupturen wird im Zeitverlauf symptomatisch. Sowohl arthroskopische als auch offene Prozeduren weisen inkonsistente Erfolgsraten auf, und viele Patienten erleiden bereits 3 Monate nach der OP aus unterschiedlichen Gründen einen Wiedereinriss der Rotatorenmanschette.

Eine Therapie mit NanoFx deckt durch das freigesetzte Stammzellenmaterial die versorgte Stelle am Humeruskopf ab, wodurch eine höhere Stabilität und eine deutlich verbesserte Erfolgsrate bei der Heilung erzielt werden. Darüber hinaus wird durch die Nanofrakturierung das Wiedereinreißen der Rotatorenmanschette beträchtlich reduziert.

Studien zum positiven Einfluss der Knochenmarkzellstimulation bei Rupturen der Rotatorenmanschette:

„Efficacy of Marrow-Stimulating Technique in Arthroscopic Rotator Cuff Repair: A Prospective Randomized Study” von Giuseppe Milano, MD, et al.

Clinical Monograph “Nanofracture: Rotator Cuff with Nanofracture Augmentation”