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Besserer Behandlungserfolg mit NanoFx

26. Juli 2018

NanoFx bei der Behandlung von KnropeldefektenDer Artikel von Dr. Steven Stuhl und Prof. Peter Behrens „Marrow Stimulation - What have we learned after 60 years of drilling for answers?“ beschäftigt sich mit 60 Jahren Mikrofrakturierung und unter-streicht die Erkenntnis, dass die Mikro-frakturierung mit der herkömmlichen Ahle nicht weiter verfolgt werden sollte, da sie sich kontraproduktiv in Bezug auf die Freisetzung mesenchymaler Stammzellen auswirkt, die essentiell für die Reparatur von Gelenkknorpel – insbesondere des hyalinen Knorpels Typ II – sind.

Vielmehr sind dünnere und tiefere Perforierungen erforderlich, um eine Knochenverdichtung zu vermeiden, eine Rekrutierung des mesenchymalen Stammzellenmaterials zu fördern und gleichzeitig die iatrogenen Verletzungen des subchondralen Knochens zu minimieren.

Mit einem zunehmenden Bedarf an wirtschaftlichen, einfachen und reproduzierbaren Knorpelbehandlungen kann die Nanofrakturierung mit dem NanoFx System eine alternative Therapieform darstellen. Durch den vorgegebenen Perforierungsabstand von 3 mm, einem Durchmesser von 1 mm und einer kontrollierten Tiefe von 9 mm gibt es darüber hinaus erstmalig ein standardisiertes Verfahren, das die Behandlungsergebnisse vergleichbar macht.

Insbesondere jüngere und aktive Patienten können von der Therapie mit NanoFx profitieren, da durch die Nanofrakturierung körpereigene Ausbesserungsprozesse aktiviert werden und kein Gewebe- und Knochenmaterial reseziert werden muss.

Dass die Nanofrakturierung mit NanoFx zu deutlich besseren Ergebnissen führt, konnten auch Dr. J. G. Kennedy et al. in ihrer Studie „The Effect of Different Bone Marrow Stimulation Techniques on Human Talar Subchondral Bone: A Micro-Computed Tomography Evaluation.“ nachweisen.