Retear der Rotatorenmanschette muss nicht sein.

Verbesserter Behandlungserfolg durch NanoFx

15. November 2019

NanoFxJedes Jahr erleidet eine Vielzahl an Patienten eine Rotatorenmanschetten-Ruptur. Studien zeigen zudem, dass die Prävalenz bei Patienten über 65 Jahren bei 50 % liegt und mit steigendem Alter weiter zunimmt.

Ein hoher Anteil dieser Rupturen wird im Zeitverlauf symptomatisch. Sowohl arthroskopische als auch offene Prozeduren der Ruptur weisen inkonsistente Erfolgsraten auf. Darüber hinaus erleiden viele Patienten bereits 3 Monate nach der OP einen Wiedereinriss der Rotatorenmanschette. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

Nanofrakturierung verbessert den Heilungsdprozess

Um den Heilungsprozess zu verbessern, bieten sich insbesondere Techniken der Knochenmarkzellstimulation an. So können bspw. durch die zusätzliche Anwendung der Nanofrakturierung mit dem NanoFx System deutlich bessere Behandlungsergebnisse erzielt werden, als wenn lediglich eine Versorgung der Rotatorenmanschetten-Ruptur durch Fixierung mit Knochenankern erfolgt.

Durch die Perforierung des Knorpels mit NanoFx wird eine Knochenmarkzellstimulation hervorgerufen, die mesenchymale Stammzellen aktiviert. Das so freigesetzte Stammzellenmaterial deckt die versorgte Stelle am Humeruskopf ab, wodurch eine höhere Stabilität und eine deutlich verbesserte Erfolgsrate bei der Heilung erzielt werden. Darüber hinaus wird durch die Nanofrakturierung das Wiedereinreißen der Rotatorenmanschette beträchtlich reduziert.

Folgende Studie unterstreicht den positiven Einfluss der Knochenmarkzellstimulation bei Rupturen der Rotatorenmanschette:

„Efficacy of Marrow-Stimulating Technique in Arthroscopic Rotator Cuff Repair: A Prospective Randomized Study” von Giuseppe Milano, MD, et al.

Clinical Monograph “Nanofracture: Rotator Cuff with Nanofracture Augmentation”