Knorpelschäden am Kniegelenk

2med stellt biologische Therapieverfahren bei Orthopädisch-Unfallchirurgischer Tagung in Dessau vor

21. November 2017

grafik_nanofx bei knorpelschäden am kniegelenkBei der 6.Orthopädisch-Unfallchirurgischen Tagung am 18.11.2017 in Dessau stand thematisch die Behandlung und Begutachtung von Knorpelschäden und Begleitverletzungen des Kniegelenks im Vordergrund. Die wissenschaftlichen Vorträge waren mit renommierten Referierenden besetzt. Dies wurde mit einem regen Interesse von rund 120 Teilnehmenden honoriert.

Bei der Tagung wurde u.a. die Behandlung von Knorpelschäden mittels Mikrofrakturierung besprochen. Als einzeitiges Verfahren wurde die Nanofrakturierung mit dem NanoFx System hervorgehoben. Es ermöglicht im Vergleich zur herkömmlichen Mikrofrakturieurng tiefere und kontrollierte Perforierungen des subchondralen Knochens. Dies hat zur Folge, dass die trabekulären Kanäle offen bleiben und so erfolgreicher das mesenchymale Stammzellenmaterial rekrutieren können, das für den Ausbesserungs- und Rekonstruktionsprozess der Knorpeldefekte benötigt wird und Knorpel hyalinen Charakters entstehen lässt. Durch den vorgegebenen Perforierungsabstand von 3 mm, einem Durchmesser von 1 mm und einer kontrollierten Tiefe von 9 mm gibt es darüber hinaus erstmalig ein standardisiertes Verfahren, das die Behandlungsergebnisse vergleichbar macht.

2med stellte neben dem NanoFx System weitere biologische Behandlungsmöglichkeiten wie z.B. das Hydrogel JointRep und die Kollagenmembran Cartimaix vor. Beide Produkte können in Kombination mit der Nanofrakturierung eingesetzt werden und verbessern den Behandlungserfolg.

Produktinformation NanoFx

Literatur:

Marrow Stimulation – What have we learned after 60 years of drilling for answers?

The Effect of Different Bone Marrow Stimulation Techniques on Human Talar Subchondral Bone: A MicroeComputed Tomography Evaluation

 

Produktinformation JointRep

Produktinformation Cartimaix