Trotz Sprunggelenkdefekt wieder durchstarten.

Knorpelläsionen mit dem HemiCAP Talus Inlay Implantat therapieren.

19. Juli 2019

HemiCAP Talus ImplantatVerstauchungen sind die häufigste Ursache bei traumatischen Defekten am Sprunggelenk. Für die Betroffenen ist das „Umknicken“ sehr schmerzhaft und geht nicht selten mit Blutergüssen oder Beschädigungen des Knorpels einher, die zu einer Arthrose führen können. Patienten leiden dann bei Aktivität unter starken Schmerzen, Schwellungen und einem verminderten Bewegungsumfang.

Der Erhalt der Mobilität sollte im Vordergrund stehen

Nach den Erstbehandlungen stellen sich beim Patienten häufig nicht die gewünschten Verbesserungen ein und es wird eine Arthrodese oder eine Totalendoprothese empfohlen, um die Symptome in den Griff zu bekommen. Aber gerade bei jungen und aktiven Menschen sollte die Beweglichkeit des Sprunggelenkes so lange wie möglich erhalten werden, um die Lebensqualität und Mobilität nach der Verletzung zu verbessern.

Hohe Patientenzufriedenheit und hohe Überlebensrate durch HemiCAP Talus Inlay Implantat

Das HemiCAP Talus Inlay Implantat stellt eine effektive Behandlungsform dar. So wurde bspw. eine hohe Patientenzufriedenheit und eine hohe Überlebensrate des HemiCAP Talus Implantats von 95 % in der Studie „Metal Resurfacing Inlay Implant for Osteochondral Talar Defects After Failed Previous Surgery: A Midterm Prospective Follow-up Study.” von G. Vuurberg et al. festgestellt.

Gelenkerhalt mit dem HemiCAP Talus Inlay Implantat

Durch den Einsatz des HemiCAP Talus Inlay Implantats im Defektareal kann der Operateur das Sprunggelenk erhalten. Der Patient erfährt hierdurch eine deutliche Schmerzreduktion, einen erheblichen Zuwachs der Gelenkbeweglichkeit und eine Vermeidung von Zystenformationen.

Das HemiCAP Talus System umfasst verschiedenste Offset-Größen, so dass das Inlay Implantat passgenau in das Sprunggelenk des Patienten eingebracht werden kann und die natürliche Gelenkgeometrie sowie die Biomechanik erhalten bleibt. Zudem wird lediglich eine minimale Gewebs- und Knochenresektion durchgeführt, so dass zu einem späteren Zeitpunkt invasivere Behandlungen angewendet werden können, falls dies notwendig werden sollte.

Weitere Studien:

„Mid-term results after treatment of complex talus osteochondral defects with HemiCAP implantation“ von Ebskov et al. von Ebskov et al.