HemiCAP Schulter: positives Outcome gegenüber der schaftversehenen Prothetik

Patienten gewinnen durch HemiCAP Inlay Technik deutlich mehr Mobilität.

11. August 2017

HemiCAP SchulterOsteochondrale Schädigungen des Humeruskopfes, die bspw. aus einer degenerativen Arthrose, Osteonekrose oder aus Traumata resultieren, nehmen bei jüngeren Patienten erkennbar zu. Für diese Patientengruppe sind osteochondrale Verletzungen und frühe, degenerative Arthrosen die Hauptursachen für Schmerzen und Beeinträchtigungen in der Mobilität und Lebensqualität. Trotz der inhärenten Vorteile der Arthroplastik mit dem HemiCAP Inlay Implantat ist in den überwiegenden Fällen noch immer der schaftversehene Gelenkersatz der Standard bei der Versorgung osteochondraler Defekte am Humeruskopf.

Aber gerade bei jungen Patienten und Patienten mittleren Alters ist der Gelenkerhalt von herausragender Bedeutung, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass zu einem späteren Zeitpunkt eine Revision notwendig werden könnte. Auch aus diesem Grund sollte den Patienten unbedingt eine Versorgung mit der Inlay Arthroplastik angeboten und dem totalen Gelenkersatz vorgezogen werden.

Darüber hinaus kann die Behandlung mit dem HemiCAP Schulter Inlay Implantat als sehr effektive Therapieform eingestuft werden, weil Schmerzen signifikant reduziert werden und sich der Bewegungsumfang der Schulter deutlich erhöht. Ferner ist der Eingriff weniger invasiv als bei der schaftversehenen Prothetik, und die Operationstechnik weist eine höhere Reproduzierbarkeit der OP-Ergebnisse auf. Durch das 3D-Mapping Verfahren wird die Defektgröße ermittelt und die entsprechende Implantatgröße gewählt. So kann die natürliche Anatomie rekonstruiert werden, und die Biomechanik des Gelenkes bleibt erhalten.

Produktinformationen HemiCAP Schulter

Studie: Primary Partial Humeral Head Resurfacing Outcomes With the HemiCAP Implant