HemiCAP Inlay Arthroplastik bei Defekten des Humeruskopfes

Hill-Sachs Lesionen lassen sich sehr gut mit dem HemiCAP Schulter Implantat therapieren.

27. Oktober 2017

Produktbild HemiCAP SchulterAthleten sind von traumatischen Schulterinstabilitäten besonders häufig betroffen.

Meistens liegen abnormale Abduktionen, Außenrotationen und Extensionskräfte vor, die die normalen Grenzen der glenohumeralen Bewegung überschreiten und zu einer anterioren Dislokation führen.

Eine charakteristische antero-inferior capsulolabrale Verletzung tritt in Erscheinung und gilt als wesentliche Lesion bei anterioren Schulterinstabilitäten. Ein posterosuperiorer Defekt des Humeruskopfes (Hill-Sachs-Lesion) liegt in ca. 93 % der Fälle vor. Dieser Defekt kann bei entsprechender Größe zum Fehlgeschlagen der Gewebsstabilität beitragen und tritt bei ca. 8 – 18% der Patienten auf.

Große Defekte führen zu einer artikulären Inkongruenz, und bei einem geringeren Grad der Außenrotation kann das anteroinferiore Glenoid dahingehend beeinträchtigt werden, dass es zu Instabilitäten kommt. Die Behandlung umfasst typischerweise eine kombinierte Prozedur, die die Gewebs- und Knochenverletzungen adressiert.

Bei großen Hill-Sach-Lesionen kommen u.a. anatomische Operationstechniken wie die Therapie mit dem HemiCAP Schulter Inlay Implantat in Frage. Diese Versorgung kann bei großen Defekten des Humeruskopfes und assoziierten Schulterinstabilitäten als sehr vielversprechende Option eingestuft werden.

Weiterführende Informationen:

http://www.springerlink.com/content/qg025882646j88g8/

Produktinformationen

OP-Technik HemiCAP Schulter