Gelenkerhalt hat Priorität

UniCAP Small zur Behandlung tibiofemoraler Knorpeldefekte

01. Juli 2020

UniCAP Small Inlay Implantat SystemBei Patienten, die unter Gelenk-schmerzen leiden, wird häufig eine Arthrose diagnostiziert. Im frühen Stadium können Knorpeldefekte erfolgreich mit orthobiologischen Therapien behandelt werden. Zeigen die Defekte bereits ein fortges-chritteneres Stadium, sollte möglichst auf den totalen Gelenkersatz verzichtet und nur als End-Stage-Prozedur in Betracht gezogen werden. Vielmehr sollte der Gelenkerhalt im Vordergrund stehen, um die Mobilität des Patienten zu erhalten.

So können Patienten, die unter tibiofemoralen Defekten leiden mit dem UniCAP Small Inlay Implantat System therapiert werden. Dieses System bietet eine adäquate Lösung als Brückenbehandlungskonzept zwischen der Orthobiologie und dem totalen Gelenkersatz.

Im Vergleich zur herkömmlichen Endoprothetik bleibt bei der Therapie mit dem UniCAP Small Inlay System das umliegende Gewebe und die Knochenstruktur erhalten. Durch das exakte Ausmessen des Defektes erhält der Patient genau das Implantat, das seiner Gelenkgeometrie entspricht. So bleibt die natürliche Biomechanik erhalten. Darüber hinaus ist das tibiofemorale UniCAP Inlay Implantat im Vergleich zum unikondylären Knieersatz (UKA) eine Meniskus sparende Behandlungsform.

Studie„UniCAP as an Alternative for Unicompartmental Arthritis“ auf PubMed