Erhalt des Hüftkopfes bei Osteonekrose

HemiCAP unterstützt Gelenkerhalt und Beweglichkeit

01. Juni 2018

Gelenkerhalt mit dem HemiCAP Hüft Inlay ImplantatUngefähr 5 – 18 % aller Hüft-Arthroplastiken entfallen auf Patienten, bei denen eine Hüftnekrose diagnostiziert wurde. Die Risikofaktoren für eine Hüftnekrose liegen zu 75 – 90 % im chronischen Gebrauch von Steroiden, Alkoholismus, Rauchen, Hüfttraumata inklusive Schenkelhalsfrakturen und Hüftdislokationen sowie bei vorausgegangenen Hüftoperationen.

Meist handelt es sich um jüngere Patienten zwischen 35 und 45 Jahren, die von einer Osteonekrose betroffen sind. Diese führt zu Schmerzen im Bereich des Hüftkopfes und zu deutlichen Bewegungseinschränkungen. Wenn nicht-operative Maßnahmen fehlgeschlagen sind, wurden Patienten in der Vergangenheit meist mit Totalendoprothesen versorgt. Als geeigneter erscheinen jedoch gelenkerhaltende Therapien wie sie das HemiCAP Hüft Inlay Implantat System bietet. Insbesondere jüngere Patienten profitieren von dieser Methode, da lediglich der delaminierte Knorpel und die nekrotische Knochensubstanz entfernt werden müssen. Dies hat zur Folge, dass die Option für Revisionen erhalten bleibt, die aufgrund der Überlebensdauer bei jüngeren Patienten entstehen könnten.

Studien:

"Osteonecrosis of the femoral head: An update in year 2012"

“Treatment of osteonecrosis of the femoral head with focal anatomic-resurfacing implantation (HemiCAP): preliminary results of an alternative option”