Besser bohren mit NanoFx

Tiefere, kontrollierte Perforierungen – Mehr Stammzellenmaterial

07. Februar 2020

NanoFxBei der biologischen Therapie von Gelenk-defekten gibt es einen zunehmenden Bedarf an einfachen, wirtschaftlichen und reproduzierbaren Techniken. Das NanoFx System stellt eine alternative Therapieform gegenüber der herkömmlichen Mikrofrakturierung dar, weil es zu nachhaltigeren Behandlungsergebnissen führt.

Die NanoFx Systematik mit einem vorgegebenen Perforierungsabstand von 3 mm, einem Durchmesser von 1 mm und einer kontrollierten Tiefe von 9 mm erzielt dünnere und tiefere Perforierungen, die zur Freisetzung mesenchymaler Stammzellen führt und essentiell für die Reparatur von Gelenkknorpel – insbesondere des hyalinen Knorpels Typ II – sind. Darüber hinaus wird durch NanoFx eine Knochenverdichtung vermieden und gleichzeitig die iatrogenen Verletzungen des subchondralen Knochens minimiert.

Insbesondere jüngere und aktive Patienten können von der NanoFx Therapie profitieren, da durch die Nanofrakturierung körpereigene Ausbesserungsprozesse aktiviert werden und kein Gewebe- und Knochenmaterial reseziert werden muss. Ferner handelt es sich um ein standardisiertes Verfahren, das die Behandlungsergebnisse vergleichbar macht.

Dass die Nanofrakturierung mit NanoFx zu deutlich besseren Ergebnissen führt, konnten auch Dr. J. G. Kennedy et al. in ihrer Studie „The Effect of Different Bone Marrow Stimulation Techniques on Human Talar Subchondral Bone: A Micro-Computed Tomography Evaluation.“ nachweisen.